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[2017-06-11] Combat Overview - HEADER

Assassin's Creed Origins: Wie sich der Kampf geändert hat

11.06.2017 12:00

Bayek von Siwa ist ein außergewöhnlicher Mann, der über Fähigkeiten verfügt, die nichts ähneln, was wir bislang bei anderen Assassinen gesehen haben. Der wichtigste Punkt hierbei ist seine Herangehensweise an den Kampf: Wo sich die Kämpfe bei Assassin's Creed vorher größtenteils darum drehten, kleinere Gegnerhorden durch ein System aus sofort tödlichen Kontern zu dezimieren, verfolgt man bei Assassin's Creed Origins eine direktere und aggressivere Taktik. Bayeks Nahkampf beruht auf Komboschlägen sowie Ausweich- und Abwehrmanövern, und zudem kann er Feinde auch aus der Distanz erledigen, indem er Fernwaffen einsetzt, oder er setzt auf Schleichen und Tarnung, um so einen nach dem anderen auszuschalten. Bei einem Kampf, bei dem man sich sehr dicht gegenübersteht, werden Gegner ihre Angriffe gnadenlos koordinieren: Sie machen Ausfallschritte oder schießen Pfeile ab, wenn man als Spieler gerade damit beschäftigt ist, ihre Kameraden zu erledigen. Daher erweist sich die Ausweichen-Taste auch oft als sehr nützlich. Bayek kann auch Angriffe mit seinem Schild blocken, solange er ruhig dasteht, oder man verwendet ihn so, dass man Gegner mittels eines freischaltbaren Parademanövers kurz aus dem Gleichgewicht bringt. Es ist sogar möglich, mitten in einer Kombo Rauchbomben fallen zu lassen, was toll ist, wenn man sich etwas überfordert fühlt und ein bisschen Freiraum braucht.

„Die Philosophie hinter dem Kampf ist eine andere, aber das gilt ja auch für die Steuerung“, erklärt Ashraf Ismail, der Game Director von Assassin's Creed Origins. „Die Standardsteuerung gibt eine andere Erfahrung vor, als man sie aus den bisherigen Spielen der Reihe kennt, aber sie passt sehr gut zum neuen Kampfsystem. Für diejenigen, die die althergebrachte Steuerung zu schmerzlich vermissen, werden wir Optionen haben, mit denen sich die Standardeinstellungen ändern lassen. Was das Gameplay anbelangt, geht es ansonsten im Grunde darum, den Umgang mit jeder neuen Waffe und deren Verhalten genau kennenzulernen – und da steckt eine Menge Tiefe drin. Gleichzeitig muss man auch darauf achten, welche Waffen die Gegner ins Feld führen, weil das nämlich über ihr Verhalten bestimmt.“

Da er in der Lage ist, Gegner rasch zu erfassen und zwischen ihnen umzuschalten, kann Bayek einen wahren Teufelsreigen aus leichten Angriffen entfesseln, um schwächere Gegner auszuschalten. Mit seinen langsameren, schwereren Hieben kann er Schilde beiseite schlagen und Gegner ins Wanken bringen. Unten auf dem Bildschirm gibt es zudem noch eine Adrenalinanzeige für Bayek, die sich während des Kampfs auffüllt: Je nach Waffe kann man damit entweder einen verheerenden und jegliche Verteidigung durchdringenden Höchstleistungsangriff durchführen, der für die meisten Gegner tödlich ist, oder eine Raserei auslösen, die Bayek kurzzeitig stärker, schneller und robuster macht.

„Das Spaßige daran ist, dass man eine Waffe benutzen kann, um das Adrenalin möglichst rasch aufzubauen, um dann auf eine andere Waffe umzuschalten, mit der man danach den Höchstleistungsangriff durchführt“, meint Ismail. „Das erlaubt einige ganz unterhaltsame Paarungen von Nahkampfwaffen.“

Zu Beginn der Fayyum-Demo hatte Bayek ein bronzenes Chepesh – ein ägyptisches Sichelschwert – sowie einen eisernen Speer, der Vernichtungskraft zugunsten von Reichweite opferte. Neue Waffen mit unterschiedlichen Seltenheitsgraden sind als erbeutbare Gegenstände über die Welt verteilt, und als wir ein wenig in befestigten Söldnerlagern stöberten, förderten wir neue Schwerter, Schilde, paarweise geführte Dolche, schwere Streitkolben und so manches mehr zutage – und all diese Dinge eröffneten uns neue Kampfstile, die uns für den Gegner unberechenbarer machten. Die volle Liste an Waffenkategorien umfasst laut Ismail einfache Schwerter, Sichelschwerter, doppelte Klingenwaffen, schwere Keulen, schwere Klingenwaffen, Zepter und Speere. Außerdem kann Bayek auch mit bloßen Händen kämpfen. Man kann eine ganz beachtliche Sammlung an Ausrüstung für unterschiedlichste Zwecke anhäufen, und irgendwann erhält man dann schließlich auch Schnellwechsel-Plätze, die es einem erlauben, zwischen zwei Nahkampfwaffen oder Bögen zu wechseln, ohne dafür ins Inventar zu müssen.

„Einige Waffen sind gegen manche Gegner effektiver als gegen andere“, führt Ismail aus. „Bei Gegnern mit Schilden beispielsweise ist es besser, schwere Waffen einzusetzen, da diese effektiver darin sind, eine Schild-Verteidigung zu durchbrechen. Bei Gegnern, die schnell ausweichen, ist es hingegen sehr schwer, mit einer schweren Waffe einen Treffer zu landen. Bei diesen Feinden ist man besser bedient, wenn man eine Waffe mit einer gewissen Reichweite hat.“

Wer keine Lust hat, sich direkt mit seinen Feinden anzulegen, für den sind überall in der Welt auch reichliche neue Bogentypen zu finden. Der standardmäßige Jagdbogen entspricht dabei mehr oder minder exakt den Erwartungen an einen Bogen: Er ist eine präzise Waffe, mit der sich (oftmals nichtsahnende) Gegner aus der Distanz mit Pfeilen beharken lassen. Und auch wenn allein das schon ganz großartig für Fernkämpfe ist, kann Bayek sich außerdem auch noch zahlreiche andere Bögen mit radikal anderen Verwendungs- und Funktionsweisen zulegen.

Steckt man beispielsweise mitten im Nahkampf mit mehreren Gegnern, möchte man vielleicht auf einen Kriegsbogen zurückgreifen, der fünf Pfeile gleichzeitig in einem Verteilungsmuster wie dem einer Schrotflinte abschießt. Oder man zieht doch einen leichten Bogen vor, der fünf Pfeile sehr rasch hintereinander abfeuert, ohne dass man jedes Mal die Sehne voll spannen müssten. Außerdem wäre da noch der Raubtierbogen, die ideale Waffe für Scharfschützen, die mit einem superpräzisen First-Person-Sucher ausgerüstet ist, sofort feuert und über eine freischaltbare Fähigkeit verfügt, mit der Bayek die Pfeile im Flug lenken kann.

„Wir haben uns sehr viel Mühe gegeben, damit die Spieler schnell und effizient zwischen Bögen und Nahkampfwaffen wechseln können, ohne dass sich dabei die Kamera groß bewegen würde“, sagt Ismail. „Die Spieler werden feststellen, dass Bögen auch im Nahkampf sehr nützlich sind. So kann beispielsweise ein voll aufgeladener Schuss mit einem Jagdbogen eine Schild-Verteidigung durchbrechen und den Gegner zu Boden schleudern. Ist man mit dem leichten Bogen schnell, kann man als Spieler einem Gegner, der mit erhobenem Schild auf einen zustürmt, schon so einigen Schaden zufügen. Und ein voller Treffer mit dem Kriegsbogen haut jeden um!“

Wer es gerne etwas diffiziler hat, für den öffnet ein gut gezielter Schuss den Käfig von gefangenen Löwen oder Hyänen, um für eine tödliche Ablenkung zu sorgen. Man kann seine Pfeile auch in Brandpfeile verwandeln, solange man ein offenes Feuer in der Nähe hat. Das ist toll, um die in der ganzen Welt verteilten roten Töpfe mit Öl anzuzünden – ganz zu schweigen davon, dass man auch kleinere feindliche Boote in Brand stecken kann, die dann rasch unter der Last ihrer Passagiere auseinanderfallen (wobei Letztere dann versuchen, zu anderen Booten zu schwimmen, um den Kampf von dort aus fortzusetzen).

Das Meistern von Bayeks Waffen und Fähigkeiten ist unabdingbar, wenn man vorhat, eine weitere der Neuerungen von Origins anzugehen: Bosskämpfe gegen herausragende Krieger und sonderbare Kreaturen. Wir haben einen von ihnen durchgespielt, der in einer Arena in der Stadt Krokodilopolis stattfand, wo sich Bayek einem riesenhaften Mann gegenübersah, der als der Sklavenhändler bekannt war. Dessen Waffe war (passenderweise) ein Menschenfänger, eine mit Spornen versehene, gegabelte Stangenwaffe, die er benutzte, um Bayek zu packen und durch die Arena zu schleudern – häufiger mal in rotierende Dornen.

Wer noch tiefer eintauchen möchte, kann hier den kompletten Ubiblog-Artikel lesen: Mehr lesen

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